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Das bearbeitete Gebiet

Die Naturräume

Was sind Naturräume

Satellitenbild der Schweiz mit den Naturräumen 1. Ordnung
(in den Alpen auch 2. Ordnung). In der Vergrösserung
sind die im Text genannten Gebiete und Orte beschriftet.
Quelle Satellitenbild: ESA / Eurimage / swisstopo, NPOC.

Ein Naturraum ist ein Gebiet, das so von anderen abgegrenzt wird, dass es in Bezug auf Naturgegebenheiten wie Relief, Geologie, Klima, Gewässer und Vegetation möglichst einheitlich ist.

Die drei Haupt-Naturräume

Im Folgenden halten wir uns im Wesentlichen an die alte Einteilung der Schweiz in Jura, Mittelland und Alpen, wie sie von Gutersohn (1973) im Detail dargestellt wurde. Für die Mooskartierung wurde sie an wenigen Stellen etwas modifiziert. In diesem Kapitel wird nur bei den Alpen noch nach Naturräumen 2. Ordnung differenziert. Im Übrigen können fast alle floristischen Moosdaten einem von 413 Naturräumen 3. Ordnung zugeordnet werden. Diese sind nach eigenen Kriterien erarbeitet worden (Urmi & Schnyder 1996). Z. B. beträgt ihre Fläche, mit einer einzigen Ausnahme, mehr als 50 und weniger als 150 km2.

Vom Jura dürfte die Oberrheinische Tiefebene bei Basel noch abgetrennt werden. Sie ist von der Höhenlage, der Geologie und vom Klima her deutlich anders und hat sich auch als Kulturlandschaft ganz anders entwickelt. Gleiches gilt für das Mendrisiotto, einen Teil des südlichsten Zipfels der Schweiz. Es gehört zum Hügelland am Nordrand der Pianura padana (Po-Ebene). Wegen ihrer kleinen Fläche werden diese beiden Gebiete nicht eingehend behandelt, sondern sind in die Beschreibung des anschliessenden Haupt-Naturraumes eingeschlossen.

Literatur

Gutersohn H. 1973: Naturräumliche Gliederung, 1 : 500'000. — In: Imhof E. (ed.) 1965-1981. Atlas der Schweiz, Bl. 78. Eidgenössische Landestopographie, Wabern-Bern.
Urmi E., Schnyder N. 1996. Puzzle statt Schach. — Vierteljahrsschrift der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich 141,3: 123-131.
 

Autor: E. Urmi  1.2011